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Hong Kong - die Perle Ostasiens
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Fotos:Irvin Krumnacker ©SEGEL.DE
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Ein absolutes Muss ist natürlich der Blick vom Victoria-Peak auf die Stadt - ein grandioses Panorama, das den besonderen und einmaligen Charakter der Stadtarchitektur mit ihren 100m hohen weißen Wohntürmen
deutlich macht. Durch die Landaufschüttungen an beiden Seiten der Meerenge zwischen dem Festland und Victoria Island - auch im Rahmen des Baues des größten Containerhafens der Welt -ist das Hafengewässer immer enger geworden. Die Landepiste des alten stillgelegten Flughafens wird demnächst ebenfalls Bauland werden.
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Aberedeen wurde früher von tausenden Hausbooten gebildet, die heute den Hochhäusern am Ufer Platz gemacht haben. Das Seapalace-Restaurant hat seinen Charme von 1964 verloren. Die asiatische Exotik ist durch die Moderne abgelöst worden.
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Der Oceanpark ist eine für uns seltsame Mischung aus Volkskundemuseum und Tierpark - ohne westlichen Entertainmentrummel.
Die Fahrt dorthin mit einem Bus ist etwas abenteuerlich. Eine riesige Voliere überspannt 20m hohe Bäume. Die frommen Chinesen besuchen immer noch die alten Buddha- oder Taotempel, die sich wie der älteste Man Mo Tempel geduldig in den Schatten der Riesenhäuser ducken. Gleich daneben wird auch noch der letzte Quadratmeter mit Hochhäusern zugebaut.
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In der einst bekannten Catstreet standen 1964 noch Leibwachen mit Gewehr vor den Juwelierläden und alle Frauen (die meisten schwanger) liefen in Pydjamas herum. Heute sind ein paar kleine Souvenirläden übrig geblieben. Kowloon ist die am dichtesten bevölkerte Stadt der Erde - mit Schlafen im Schichtdienst. Während die vermögenden hier noch wertvolle Elfenbeinschnitzereien kaufen können, versorgen sich die Normalen im Onedollarshop und vergnügen sich auf der Straße beim Brettspiel. Zuhause haben sie dann oft nur einen Vogelkäfig für das geliebte Haustier. Am Wochenende treffen sich die jungen Leute im Zentrum von Victoria.
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Die U-Bahn von Kowloon nach Victoria ist supermodern und hält auf den Zentimeter genau an den Stationen. So gelangt man schnell zur Fähre nach der Insel Lantau - hinter dem neuen Airport - mit dem Po-Lin-Kloster und dem 24m hohen Bronzebuddha, der aus Spenden der Bevölkerung finanziert wurde. Die zeitlose Schönheit der Tempeltänzerinnen kontrastiert natürlich zur oft sehr nüchternen Gegenwart.
Bei schönem Wetter eröffnet sich einem auf der heimfahrt ein besonderer Blick auf Victoria.
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Eine Stunde dauert die Fahrt im Tragflügelboot mit 80 Sachen nach Macau, dem Casinoparadies der spielsüchtigen Chinesen. Man sieht noch die alte portugiesische Kathedrale und im Kloster einen Lebensbaum , der mit stacheldraht geschützt werden muss.
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Wenn sich ein schöner tag in Hongkong neigt, trifft man sich in Kowloon an der Uferpromenade des Kulturzentrums. Klare Sonnenuntergänge sind sehr selten wegen des permanenten Mosunklimas.
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Bis in die späte Nacht bummelt man noch durch die illuminierte Nathan Road und kauft etwas in den unzähligejn Läden und Geschäftenen ein - oder mant geht zur Promenade und genießt - das tolle Panorama der Stadt, das sich von Jahr zu Jahr durch die immer neueren Wolkenkratzer ständig verändert.
So wird ein Hongkongbesuch zu einem bleibenden Erlebnis, das man am besten im Februar oder Oktober hat.
Auch heute noch kann man sich hier bei einem Schneider in Kowloon in 2-3 Tagen einen Maßanzug bauen lassen und die neuesten Kreationen des Lifestyle eher sehen und kaufen als in der Heimat.
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I.K.
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