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Hong Kong - die Perle Ostasiens
1994-96 - die letzten Jahre der Kronkolonie
Übersicht Reisefotos - © Irvin Krumnacker 1996-2010 - SEGEL.DE
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Die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong, die seit 1997 wieder zur Volksrepublik China gehört - jedoch noch 50 Jahre einen Sonderstatus geniesst, gehört zu den schönsten Städten der Welt, wenn auch manchem das Leben eines "Normalverbrauchers" dort wie ein Alptraum erscheinen mag.
Wir stellen die Stadt mit einigen Bildern vor, die jedoch bei weitem nicht alles zeigen, was die Stadt zu bieten hat. Drei Tage sollten daher die Mindestzeit für einen Besuch sein.
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Fotos: Irvin Krumnacker ©SEGEL.DE
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Wenn man in Kowloon wohnt, geht man zuerst einmal - an einem sonnigen Morgen im Oktober - hinunter zur Uferpromenade, um von hier aus einen ersten Eindruck von dieser schönsten Hafenstadt Ostasiens zu bekommen. Hier befindet sich auch das moderne Kulturzentrum mit Planetarium und einer großen Privatsammlung chinesischer Malerei.
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Im Bereich des Kulturzentrums steht auch noch der alte Clocktower der ehemaligen Eisenbahnlinie, mit der man über Peking bis nach London fahren konnte. Das Peninsula-Hotel ist die feinste Adresse Hongkongs mit der größten Rolls Royce-Flotte. Hier stieg die Queen ab und hier wurden die Waffenstillstandsabkommen 1941 vs 1945 unterschrieben. Nach diesem ersten Rundgang trinkt man eine gepflegte Tasse Kaffe im Regenthotel mit Ausblick nach Victoria Island.
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Den schönsten Eindruck gewinnt man bei einer fahrt mit der 100 Jahre alten Starferry, auf der auch die Hollywood-Lovestory der Susi Wong anno 1962 begann. Bei der Überfahrt nach Victoria sieht man auch den neuen Containerhafen, den Anlegekai der Überseeschiffe und natürlich die ganze lange Waterfront von Victoria mit dem alles überragenden Victoria Peak.
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In der Umgebung der Starferry-Anlegestelle ist in den letzten Jahren ein ganzes Viertel von Hochhäusern entstanden, die sich in ihrer Eleganz gegenseitig übertreffen wollen. Auch die Hongkonger Börse ist hier und schmückt ihre Treppe mit glückverheißenden Blumenketten.
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Das Zentrum mit dem alten Gouverneurspalast wird heute von der aus transpotablen Moduel zusammengesetzten Schanghaibank beherrscht. Ein Sightseeingbus führt einen, wenn man nicht laufen will schnell zum Lippocenter, einem hypermodernen Gebäude. Das 1987 fertiggestellte futuristische Lippozentrum wurde vom Australier Alan Bond - nicht James - für 1,9 Mio Dollar gekauft und zwei Jahre später für 3,25 Mio Dollar an die Japaner verkauft - so macht man in Hongkong Millionen!
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Der 315 m hohe "Bank of China Tower" hat nach chinesischer Meinung ein schlechtes Feng Shui, d.h. keine guten Geister beschützen ihn. Deshalb bekamen die Chinesen aus Peking 1982 die 8500qm Baugrund zum Freundschaftspreis von 1,1 Mio Dollar. Der Fußgängerverkehr ist im Centraldistrikt bereits in die zweite Ebene verlagert worden.
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Im supervornehmen Shangri La Hotel befindet sich vom 38.Stockwerk aufwärts das größte Landschaftsbild der Welt - 51m hoch.
Der Luxus setzt sich in den großen Malls fort. Man lädt hier die ganze Welt zum Einkaufen ein.
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Die Stadt leistet sich auf teuerstem Baugrund doch einen schönen Park mit Teehaus für Brautpaare und Kinderspielplatz. In der
Causeway Bay auf Victoria wurden früher mit einem Schuß die einlaufende Schiffe des Handelshauses Jardine Matheson begrüßt. Später wurde jeden Mittag Punkt Zwölf ein Schuss abgefeuert. Für "nur" 25.000 Dollar konnte man auch selbst mal die Kanone abfeuern - das Geld bekamen hilfsbedürftige Kinder.
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Das sind wohl die teuersten Liegeplätze der Welt- mit den Yachten des (Royal)Hong Kong Yacht Club, deren Mitglieder den Kanonenschuss mit der Checkkarte bezahlen können. Indie Meerenge zwischen Kowloon und Victoria hineingebaut - wie viele andere Hochhäuser - das neue Conventioncenter im Baubeginn.
Für den Bau vieler Hochhäuser werden immer noch - wie schon 1964 bei unserem ersten Besuch - Bambusgerüste benutzt.
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Der Tigerbalmgarden ist ein Vergnügungspark für Jung und Alt wurde von einem reichen chinesischen Händler erbaut - alte chinesische Architektur und viel Dämonenkult in hypermoderner Umgebung.
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